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Mehrspartenhaus in Bad Godesberg? Dialog zu Chancen und Herausforderungen

03.12.2017

Zur Diskussion um die Stadthalle Bad Godesberg, die Zukunft der Kammerspiele und ein mögliches Mehrspartenhaus des Theater Bonn mit Mehrzweckräumlichkeiten im Kurparke:

 

Was uns beschäftigt und wovon wir uns leiten lassen:

Zur Zukunft von Oper und Schauspiel werden in Bonn zurzeit verschiedene Möglichkeiten diskutiert, neben einer relativ teuren und langwierigen Instandsetzung auch die Errichtung eines neuen Mehrspartenhauses im Bad Godesberger Kurpark. Wir möchten die beste Lösung für die Stadt Bonn und Bad Godesberg finden. Dabei wollen wir Sorge dafür tragen, dass der Stadtbezirk und seine Bürgerinnen und Bürger sowie seine Akteure aus der Kultur und den Vereinen von einem nachhaltigen Zukunftsentwurf profitieren. Dabei sind wir der festen Überzeugung: Was gut ist für Bad Godesberg, ist auch ein Gewinn für ganz Bonn und die Region. Ein Neubau wäre eine Investition, die das Vermögen der Stadt mehrt und daher leichter zu finanzieren wäre.  Kosten in Höhe von ca. 60. Mio €, die andernfalls in die Instandsetzung der Stadthalle und der Kammerspiele fließen würden, könnten zusätzlich gespart werden.  Die Instandsetzung der Oper am jetzigen Standort wird von der Verwaltung mit 82 Mio. € prognostiziert.

 

Worüber wir nachdenken

 

1. Profilierung Bad Godesbergs als wichtiger Kulturstandort

 

Schon jetzt profitiert Bad Godesberg von einem reichen Cluster an kulturellen Aktivitäten und Institutionen in Bad Godesberg. Dazu gehören u.a.: Die Kammerspiele, das Kleine Theater im Kurpark, die Kurfürstliche Zeile mit der Redoute, dem Haus an der Redoute, dem Sitz des städtischen Kulturamts, der „Bürger für Beethoven“ und der Musikschule, das Kinopolis und das Hansahaus.  Ein Mehrspartenhaus im Kurpark wäre ein neues Zentrum in der Bad Godesberger Kulturszene. Hieraus könnten sich Synergieeffekte für die Kultur in der Bundesstadt und langfristige Perspektiven für den Stadtbezirk Bad Godesberg ergeben. Deshalb halten wir ein Mehrspartenhaus im Kurpark - mit Stadtbahn-Anschluss und Parkplätzen bestens erreichbar - für denkbar und möchten die damit verbundenen Chancen ausloten.

 

2. Bau eines neuen Hauses, das Kultur, Vereinsleben und Tradition vereint

 

Mit dem Bau eines Mehrspartenhauses mit integrierten Räumlichkeiten für Veranstaltungen von Vereinen und Initiativen würde ein „Haus der Kultur“ entstehen: Hier könnten sowohl Opernaufführungen, Schauspiel und Konzerte stattfinden als auch Brauchtum und Tradition gepflegt werden. Ein Haus der Kultur und der Begegnung wäre nicht nur für eine bestimmte Gruppe da, sondern würde klassische Kultur und Brauchtumspflege vereinen. 

 

Was wir erwarten

 

3. Erhalt von modernen und bezahlbaren Veranstaltungsräumlichkeiten für Vereine in Bad Godesberg

 

Wir legen großen Wert darauf, dass beim Neubau eines Opern- und Schauspielhauses von Anfang an flexible Mehrzweckräumlichkeiten - möglichst unter Erhalt eines Gebäudeteils der Stadthalle, etwa des Trinkpavillons - geplant werden, die Vereinen für eigene Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Zu diesem Zweck könnte auch das Gebäude der Kammerspiele, welches nach Integration des Schauspiels in den Theaterneubau einer neuen Nutzung bedarf, als „kleine Stadthalle“ in der Innenstadt umgebaut und saniert werden.

Sollte ein Mehrspartenhaus mit Mehrzweckräumlichkeiten aber nicht in Bad Godesberg zustande kommen, muss die Stadthalle zügig ab 2020 erneuert werden und müssen die Kammerspiele als dauerhafter Spielort des städtischen Theaters saniert werden.

 

4. Impuls für die lokale Wirtschaft und für die Entwicklung der Innenstadt

 

Ein Opern- und Schauspielhaus mit Mehrzweckräumlichkeiten im Bad Godesberger Kurpark würde einen wichtigen Impuls für die Wirtschaft, insbesondere für das Beherbergungs- und Gastronomiegewerbe vor Ort auslösen, der Innenstadt neue und hochwertige Perspektiven aufzeigen sowie eine Belebung für den Einzelhandel bedeuten – und dies dauerhaft, also nachhaltig. Wenn Funktion und Rolle der Stadthalle zudem in neuer Form erhalten blieben, würden die Bad Godesbergerinnen und Bad Godesberger auf vielfältige Weise profitieren.

 

Was wir nicht akzeptieren

 

5. Kein Abzug des städtischen Schauspiels aus Bad Godesberg!

 

Das städtische Schauspiel hat seinen Sitz in Bad Godesberg. Egal, wie die Entscheidung über einen möglichen Neubau der Oper und über den Standort ausgeht. Wir möchten, dass das städtische Schauspiel weiterhin in Bad Godesberg angesiedelt bleibt – sei es in einem neuen Mehrspartenhaus, sei es in sanierten Kammerspielen. Das Schauspiel in zentraler Lage ist von vitaler Bedeutung für den Stadtbezirk und fungiert jetzt schon als Anker für die zahlreichen kulturellen Aktivitäten unseres Stadtbezirks.

 

Wir interessieren uns für Ihre Meinung und bitten Sie um Ihre Anregungen für die Zukunft unseres Stadtbezirks, aus aktuellem Anlass in besonderer Weise zur Diskussion um die Stadthalle Bad Godesberg, die Zukunft der Kammerspiele und ein mögliches Mehrspartenhaus des Theater Bonn mit Mehrzweckräumlichkeiten im Kurpark.

Mit Ihren Einschätzungen, Hinweisen und Ideen können Sie sich gerne per E-Mail an uns wenden: info@cdu-godesberg.de oder uns persönlich bei unserem „Dialog auf dem Theaterplatz“ treffen. Nähere Informationen finden Sie unter www.cdu-bad-godesberg.de.

 

 

 

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